Entwicklungszusammenarbeit wirkt

Auch dieses Jahr informierte das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) im August auf seiner Jahreskonferenz über die Schweizer Entwicklungszusammenarbeit.

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Das EDA führt seine Entwicklungshilfe über die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) in zahlreichen Ländern der Welt durch, darunter unter anderem auch in einigen, in denen ORA International seit langem tätig ist, wie etwa Moldawien und zukünftig neu und verstärkt in Burma.

Rund 2’000 Fachpersonen folgten der Einladung am 17. August 2012 in die grosse Expo-Halle nach Bern. Wie schon letztes Jahr auch der Redaktor ihrer Entwicklungshilfeorganisation ORA International.

Wie Entwicklungszusammenarbeit wirkt
Der Bundesrat und Vorsteher des EDA (und damit faktisch Schweizer Aussenminister) Didier Burkhalter betonte in seiner anspruchsvollen, zweisprachigen Eröffnungsansprache, dass „Entwicklungszusammenarbeit wirkt“.

Mit Zahlen belegte er konkret, dass etwa die „weltweiten Anstrengungen Früchte tragen und es gibt konkrete Resultate: Weniger Frauen sterben bei Schwangerschaft oder Niederkunft, und die Kindersterblichkeit ging in allen Teilen der Welt stark zurück.“ Etwa in „den schweizerischen Schwerpunktländern Tansania und Mosambik (…) in den letzten zehn Jahren um ein Drittel, in Moldawien seit dem Jahr 2000 um 40 Prozent“.

Aber auch mehr „Kinder besuchen eine Schule: drei Viertel der Kinder in Afrika und 90 Prozent der Kinder in Asien gehen heute regelmässig zur Schule“ — und daran habe auch die Schweizer Entwicklungspolitik ihren Anteil.

Schweiz geht es gut, wenn es der Welt geht
Und dennoch sei noch nichts gewonnen. „Im Gegenteil. Wir sind mehr denn je gefordert, Mitverantwortung zu übernehmen. Denn die Herausforderungen nehmen zu, vor allem wenn wir den Blick auf künftige Generationen und ihre Zukunftschancen richten.“ Mit den zutreffenden Worten „Der Schweiz geht es gut, wenn es der Welt gut geht“, leitete Burkhalter zum Teil „Die Schweizer Zusammenarbeit im Einsatz“ über.

Entmachten Sie Hunger - werden Sie Patin oder Pate

Hier belegte ein Mischung aus Film und Ton und anschliessend den Akteuren im Gespräch auf der Bühne anschaulich und begreifbar wie die Schweizer Zusammenarbeit im praktischen Einsatz in Ghana hilft.

Den Abschluss bildetet dabei ein Podiumsgespräch mit Martin Dahinden, Botschafter und Direktor der DEZA. Er will weiterhin der Gesellschaft aber auch den politischen Entscheidungsträgern zeigen, dass die Schweiz mit ihrer Entwicklungshilfe „spürbare Beiträge leistet Not und Armut zu lindern“.

Ob das gelingt wird sich im September zeigen, wenn der Schweizer Ständerat über die Erhöhung der Entwicklungshilfe auf 0,5% des nationalen Einkommens abstimmt — übrigens zum Vergleich: die Millenniumsziele erbitten 0,7% des nationalen Inlandprodukts – bereits 1970 formulierten die Vereinten Nationen dieses Entwicklungshilfeziel.

Milleniumsziele erreichen — neue formulieren
Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch, Staatssekretärin und Direktorin des SECO betonte dagegen einen weiteren Schwerpunkt — den ORA in all seiner Projektarbeit umzusetzen versucht: Wichtig ist es, „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu leisten. Oberste Priorität ist und bleibe: „Eigene Kompetenzen in den Ländern, in denen wir helfen, zu unterstützen.“

Ineichen-Fleisch wurde noch konkreter. Sie wolle Schwerpunkte setzen. Sowohl inhaltlich, als auch in der Ausrichtung. „Eine „kompetente Umsetzung der Arbeit“ sei unabdingbar. Aber: „Abschliessendes Wissen über die Wirksamkeit gibt es nicht.“ Indes stellt sie für die Schweiz fest: „Wir sind gut aufgestellt. Wir sind auf einem guten Weg.“

Anhand konkreter Beispiele gab die Jahreskonferenz von DEZA und SECO in der Folge mit verschiedenen Programmpunkten Einblick in die Schweizer Bemühungen um entwicklungspolitische Effizienz und zeigte, mit welchen Mitteln globale Herausforderungen von heute und morgen aktiv angegangen werden.

Entwicklung in den Ländern des Südens und des Ostens
Besonders das Zusammenspannen von staatlicher Hilfe und der von Nicht-Regierungs-Organisationen (NGOs = Non Govermental Organisations), wie beispielsweise ORA Internationalsei eine wichtige Voraussetzung nachhaltig die Entwicklung in den Ländern des Südens und des Ostens zu verbessern.

Jedes Kind ist einzigartig - bitte helfen Sie durch eine Spende!

Wie schon die Jahre zuvor schafften es die Veranstalter der Konferenz verschiedene Seiten der Entwicklungszusammenarbeit aufzuzeigen ohne sich in Selbstgefälligkeit zu ergehen.

Selbstkritisch wurden die Herausforderungen zukünftiger Entwicklungen angesprochen, fortlaufend der immerwährende Anspruch, unbedingt aus Fehlern zu lernen. Selbstverständnis sieht vielleicht anders aus, der Schweiz aber tut solche Sichtweise gut.

Zusammengenommen stellte die Jahreskonferenz erneut einen gelungenen Anlass dar, der den so unterschiedlichen Akteuren und Teilnehmern einen guten Raum zur Vernetzung und wichtige Impulse für die kommende Arbeit bot.

Bitte helfen Sie: Hand in Hand - statt von der Hand in den Mund!

Lindern Sie Leid auf der Welt!
Jede Spende, ob gross, ob klein, hilft!

> Fordern Sie jetzt gleich per E-Mail einen Einzahlungsschein an!
> Oder spenden Sie
direkt auf unser Spendenkonto PC 30-19969-6!

Vielen Dank!

Alle Bilder  (c) Georg Rettenbacher für ORA International

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