Moldawienreise 2012: Hilfsgüter, Päckli und Helfer eingetroffen

Die Weihnachtspäckli-Aktion 2011 und das Sammeln von Spenden und Hilfsgütern für die erste Moldawienreise 2012 gehen in die Zielgerade: Letzten Donnerstag um fünf Uhr früh fuhr der Lastwagen unseres Partnervereins „ungerwägs“ mitsamt Anhänger die lange Wegstrecke an. 2‘500 Kilometer und fast drei Tage später erreichten die erschöpften Fahrer ihr Ziel: Chisinau, die moldawische Hauptstadt.

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Da waren die fleissigen Helfer schon eingetroffen. Einmal mehr reiste Margret Stoll, die Beisitzerin unseres Hilfswerks ORA International, mit einer Gruppe von sechs Personen mit dem Flugzeug nach. Die Frauen und Männer sind top motiviert in Moldawien all die Pakete und anderen Sachen verteilen zu helfen. Ihnen gilt ebenso unser Dank wie den Fahrern, die das alles in ihrer Freizeit leisten.

Prallgefüllter Transport
Und sie haben vor Ort alle Hände voll zu tun: Einmal mehr ist der Hilfstransport vollgestopft mit Hilfsgütern. Von einem Spital wurden sehr gut erhaltene, robuste Esstische mit Stühlen gespendet. Sie sind für Tagesstätten, Heime und Schulen bestimmt. Dazu sind viele Matratzen gekommen, Bettwäsche, Geschirr, Wolle, Stoff, Kleider, Spiele und vieles mehr. Wertvoll sind auch eine Sämaschine und 50 Kilogramm Weisskleesamen für das ORA-Landwirtschafts-Projekt.

Liebevoll gepackte Geschenke
Natürlich sind auch all die Weihnachtspakete mit dabei. 879 Pakete sind es insgesamt. Sie wurden in liebevoller Art und Weise von ebenso vielen Menschen geschnürt und gepackt.

354 gefüllte Schultaschen sind zudem noch im Lastwagen und 60 Kindergartentäschli. Auch Puppen fehlen nicht. Riesig freuen wir uns, dass wir wiederum neue, meist gefütterte Gummistiefel mitnehmen können. Unsere Partnerorganisation sammelte 177 Paar Stiefel, die mit je zwei Paar Socken, Mütze und Halstuch oder Handschuhen gefüllt sind.

Aufwändiger Transport
Die Vorbereitung eines Transportes kostet viel Zeit, Schweiss und ehrenamtliche Arbeit. Da sind zunächst das Sammeln, dann das Begutachten und Sortieren, anschliessend das Verpacken und schliesslich das Laden. Schon das ist aufwändig und beansprucht viel Zeit.

Zeitraubende Formalitäten
Damit der Transport klappt, gibt es immer einiges zu erledigen. So haben wir bereits Anfang Dezember eine Ladeliste nach Moldawien geschickt. Darauf mussten alle Waren detailliert aufgeschrieben werden, d. h. mit exakten Angaben über Säcke, Schachteln und weiteren Verpackungsarten, inklusive deren Anzahl, Inhalt, Gewicht und Wert.

Diese Liste wird in Moldawien überprüft, muss von Regierung, Gesundheitsministerium und Zoll genehmigt werden und schliesslich erhalten wir eine Autorisation, die Ware einführen zu dürfen. Ohne diese Genehmigung und all der Stempel und Unterschriften hätten wir keine Chance ins Land einzureisen.

Glückliche Ankunft
In der Schweiz sind dann auch noch viele Formulare für die Ausfuhr und die Durchquerung der Europäischen Union auszufüllen. Am Zoll wird der Lastwagen vor der Ausreise plombiert. Damit wir auf diese Weise reisen dürfen, brauchen wir auch hier immer wieder etliche Bewilligungen. Es gehören viel Ausdauer, Erfahrung und auch Glück dazu, jedesmal rechtzeitig die erforderliche Bankgarantie und eine internationale Nummer für die elektronische Vorabübermittlung eines jeden Transportes zu erhalten.

Zusammengefasst führen wir pro Transport rund 15 Tonnen Material mit und legen für die Hin- und Rückreise rund 5’000 Kilometer oder gut sechs Tage zurück. Die Kosten eines jeden Transports betragen für Unterhalt der Fahrzeuge, Gebühren, Treibstoff, Maut, Lagerkosten, Formalitäten und dergl. jeweils rund 6’000 Franken.

Unterstützen Sie unsere Hilfstransporte mit einer Spende:

> Spenden Sie bitte mit dem Vermerk
„Hilfsgüter-Transport Moldawien“
auf unser Postcheckkonto PC 30-19969-6!
> Sich können auch online spenden!

Vielen Dank!

Dieser Text entstand in Zusammenarbeit
von Margret Stoll (ungerwägs) und Georg Rettenbacher (ORA Schweiz)

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Eine Antwort zu Moldawienreise 2012: Hilfsgüter, Päckli und Helfer eingetroffen

  1. Birgit hirschbichler schreibt:

    Wahnsinn toll, ich organisiere selber einen transport in ein weisenhaus in rumanien aber an der gerenze moldavien . Suche jetzt aber ein projekt wo ich mich anschliesse! Wir haben so viel kleidung!

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