Erste Hilfsgüter verteilt – Transport eingetroffen

Nach 67 Stunden waren sie da. Sie sind die eigentlichen Helden unserer Reise: Martin aus Murten und Albrecht von Adelboden. Am Freitag fuhren sie um 5 Uhr in der Früh in Oberwangen bei Bern mit dem Hilfsgütertransport von ORA International und dem Verein Ungerwägs los.

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Nach einer „kuscheligen“ Übernachtung in der engen Führerkabine am ersten Abend in der Nähe von Wien durchfuhren sie am zweiten Tag Ungarn, um am Abend bei Brasov in Rumänien eine zweite Nacht ebenso zu verbringen. Glücklich und voll frohen Mutes erreichten die beiden am dritten Abend die moldawische Grenze.

Die Fahrt klappte dank ihres tollen Einsatzes – beide Helden machen diesen Transport ehrenamtlich und geben dafür ihre Ferien! – ohne grosse Probleme. Nach akribischer Kontrolle durch den moldawische Zoll trafen sie gegen Mitternacht glücklich aber müde in Chisinau, der Hauptstadt der kleinen Republik am Rande Europas, ein.

Doch wie sie es sich für zwei gestandene „Buure“ – beiden sind das im Nebenerwerb -, gehört, wollten sie es nicht missen gleich nach dem Frühstück mit den ORA-Reisenden mitzufahren: Zunächst ging es auf ein um diese Jahreszeit relativ braches Feld. Das aber leistete im letzten Sommer schon gute Dienste. Unter anderem mit Hilfe der beiden Schweizer Hilfswerke konnten 3’500 m2 Hektar Land gekauft und ein erstes Jahr bewirtschaftet werden.

Chabis, Tomaten, Paprika, Melonen und Kürbis wurden unter einfachsten Bedingungen im ersten Jahr ausgesät und sodann geerntet, die Ernte war überrachend gut und hilfreich. Gemüse, dass in die Hilfsprojekte, das eigene Restaurant, zu den gesponsterten Kindern und nicht zuletzt in die Seniorenspeisungen zur Versorgung kam. Diese Hilfe zur Selbsthilfe war so überzeugend, erklärte uns Veronica Martiniuc, Leiterin von ORA Moldova, dass sie nun dauerhaft und unter Schulung der Kinder durchgeführt werden soll – Hilfe zur Selbsthilfe eben. Aber auch die alte und kostspielige Lagerhalle in Chisinau, für sie muss monatlich 1’000 Franken Miete gezahlt werden, soll in das Grundstück integriert werden. Doch für diesen ebenso ergeizigen wie sinnvollen Plan braucht es noch viele Spenderinnen wie Spender.

Anschliessend ging die Fahrt der ORA-Reisenden ins Zigeuner-Dörfchen Cojusna und dort zur Schule. Patin Carmen wollte ihr Gottekind Irina kennenlernen und persönlich ihre Liebe und auch ein Päckli schenken. Als die Kinder in ihrer Pause wahrnahmen, dass vor dem Schulhaus etwas ungewöhnliches vorging, nämlich unsere zwei Kleinbusse mit uns als Gäste eintraffen, strömten sie auf den grauen, riessigen Asphalt vor das Schulhaus. Es war rührend wie Gote Carmen ihrem Schutzkind die Sachen übergab.

Aber auch die anderen Kinder bekamen kleine Geschenke von den Mitreisenden. Niemand sollte leer ausgehen. Und doch war in den Augen vieler Kinder zu erkennen, wie sehr sie sich ebenso wie ihre Kollegin Irina wünschen auch eine Patin oder einen Paten zu haben, der ihnen in eine etwas bessere, sicherere und hoffnungsvollere Zukunft schenkt. Genau dort – in Cojusna – wo die Welt nicht trauriger, grauer und hoffnungsloser sein könnte.

Können Sie sich vorstellen Gotte oder Götti für ein armes Kind in Moldawien, vielleicht genau in Cosjusna zu sein?
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