Milch- und Seifenprogramm Guinea-Bissau: Hilfe geht weiter

Die Kinder freuen sich über Milchbrei und Seife. Das bleibt auch in Zukunft so.

Die Kinder freuen sich über Milchbrei und Seife. Das bleibt auch in Zukunft so.

Milch und Seife – das war jahrelang eine Erfolgsformel für den Einsatz von ORA International in Guinea-Bissau. Denn mit dem erfolgreichen Milch- und Seifenprogramm konnte die Gefahr von Cholera komplett unterbunden werden. ORA in der Schweiz hat hier eng mit seiner deutschen Namensschwester zusammengearbeitet.


Bildung hat stets höchste Priorität in allen ORA-Projekten in Guinea Bissau.

Bildung hat stets höchste Priorität in allen ORA-Projekten in Guinea Bissau.

Grosse Unterstützung kam zusätzlich vom Deutschen Auswärtigen Amt. Zuletzt wurden über 2’500 Schüler im ganzen Land versorgt. Nun zieht sich das Amt zurück. Doch die Versorgung soll weitergehen.

„Wir sind froh und dankbar für die große Hilfe des Auswärtigen Amtes,“ so der Geschäftsführer von ORA Deutschland Matthias Floreck. „Viele tausend Kinder haben wir lange Zeit mit gesundem Milchbrei versorgen können.

Die Seifenstücke haben zudem die hygienischen Bedingungen verbessert, in denen die Mädchen und Jungen leben.“ Dass die Zusammenarbeit nun beendet ist, stimmt Floreck zwar traurig. Doch die Dankbarkeit überwiegt bei weitem.

Der Ausstieg des Auswärtigen Amtes markiert zudem das Ende der Nothilfe nach einer Hungersnot – „und dass ein Nothilfeprogramm beendet wird, ist ja auch ein Zeichen dafür, dass die akute Notsituation vorüber ist,“ so Floreck weiter. Freilich leisten Milchbrei und Seife zu jeder Zeit einen Beitrag zu einer gesunden Entwicklung der Kinder.

Deshalb wird das Programm in Zukunft Teil der Entwicklungshilfe ORAs in Guinea-Bissau. Und reiht sich so ein in die Liste kleiner und großer Fortschritte, die ORA in jüngster Vergangenheit erzielen konnte:
– Seit über einem Jahr sorgt ein neues Boot für Sicherheit auf dem Seeweg zwischen dem Festland und der Hühnerinsel.
– Dort versorgt das neue Landwirtschaftsprojekt die Schule im Dorf Ambancana mit gesundem Obst.
– Insgesamt unterhalten ORA Schweiz und Deutschland mittlerweile fünf Schulen im ganzen Land. Selbst auf der entlegenen Insel Soga werden Mädchen und Jungen unterrichtet.

Weit über 300 Paten und zahlreiche Spender haben diese und weitere Erfolge möglich gemacht. Und daher wir sind sicher, dass wir es schaffen werden, den Wegfall der Unterstützung des Auswärtigen Amtes zu kompensieren. Allen die uns dabei helfen, danken wir von Herzen.

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